Warum Professionalisierung im Rettungsdienst Konflikte erzeugt
Wenn im Rettungsdienst über Kompetenzen, Studium, heilkundliche Maßnahmen, SOPs oder das Verhältnis zu Notärzt:innen und Ärztlichen Leitungen gestritten wird, wirken diese Debatten auf den ersten Blick wie rein berufspolitische Auseinandersetzungen.(Breuer & Tries, 2026). Tatsächlich berühren sie jedoch eine tiefere Ebene. Im Kern geht es um die Frage, was Rettungsfachpersonal heute sein soll. Geht es um ausführendes Assistenzpersonal, um hochqualifizierte Praktiker:innen mit begrenztem Entscheidungsspielraum oder um Angehörige einer eigenständigen Profession mit eigener Urteilskraft, eigener Wissensbasis und eigener Zuständigkeit? Genau an dieser Stelle beginnt der Zusammenhang von Professionalisierung, professioneller Identität und Konflikt.
Der Rettungsdienst steht damit an einem empfindlichen Punkt seiner Entwicklung. Mit dem Notfallsanitätergesetz wurde das Berufsbild formal aufgewertet und stärker auf eigenständiges und verantwortungsvolles Handeln ausgerichtet (Bundesrepublik Deutschland, 2013). Gleichzeitig ist die Versorgungsrealität komplexer geworden. Nicht nur akute lebensbedrohliche Notfälle, sondern auch unklare, chronische, sozial überlagerte oder niedrig priorisierte Einsatzanlässe prägen den Alltag. Internationale Arbeiten zur Paramedicine beschreiben seit Jahren, dass sich das Berufsfeld ausdifferenziert und seine Rolle im Gesundheitssystem neu bestimmt (Eastwood et al., 2023; Eaton, 2023; Hofmann, 2023, 2025). Diese Entwicklung schafft Chancen, aber eben auch Reibung.
Konflikte sind deshalb nicht bloß Begleitgeräusche einer missglückten Entwicklung. Sie können vielmehr darauf hinweisen, dass eine Berufsgruppe beginnt, ihre Rolle neu zu definieren. Wer Professionalisierung anstrebt, beansprucht mehr als bloßen Ausbau von Ausbildung und Qualifikation. Eine Profession beansprucht Zuständigkeit, Deutungshoheit, Qualitätsstandards und ein gewisses Maß an Autonomie. Das bleibt in einem arbeitsteiligen Gesundheitswesen nie folgenlos.
Professionalisierung heißt mehr als Qualifikationszuwachs
Im Alltagsdiskurs wird Professionalisierung häufig mit längerer Ausbildung, mehr Theorie oder Akademisierung gleichgesetzt. Das greift zu kurz. Klassische Professionstheorien machen deutlich, dass Professionalisierung nicht einfach ein Mehr an Wissen bedeutet, sondern einen Umbau der sozialen Organisation der Arbeit. Für Abbott (1988) entstehen Professionen in einem „System von Professionen“, in dem verschiedene Berufsgruppen um Zuständigkeiten für bestimmte Probleme ringen. Entscheidend ist dabei nicht nur, was eine Berufsgruppe kann, sondern auch, ob sie gesellschaftlich als legitime Instanz zur Bearbeitung bestimmter Problemlagen anerkannt wird. Professionalisierung bedeutet in diesem Sinne vor allem den Anspruch auf legitime Zuständigkeit (sog. Jurisdiktion nach Abbott) für einen abgegrenzten Ausschnitt von Arbeit.
Freidson (2001) setzt einen etwas anderen Akzent. Für ihn ist Professionalismus eine eigenständige Logik der Arbeitsorganisation neben Markt und Bürokratie. Professionelle Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass spezialisiertes Wissen nicht allein von außen gesteuert wird, sondern dass Berufsangehörige über Standards, Qualitätskriterien und angemessene Problemlösungen eine gewisse Kontrolle haben. Professionalisierung bedeutet dann, dass eine Gruppe beansprucht, komplexe Aufgaben aufgrund besonderer Expertise selbstverantwortlich zu bearbeiten und die Regeln guter Praxis nicht nur umzusetzen, sondern auch mitzugestalten.
Überträgt man diese Perspektiven auf den Rettungsdienst, wird rasch deutlich, warum die Debatte so aufgeladen ist. Es geht nicht nur darum, ob Rettungsfachpersonal „mehr darf“. Es geht darum, ob und in welchem Umfang es als eigenständige professionelle Instanz anerkannt wird. Dabei stellen sich zentrale Fragen. Wer entscheidet in zeitkritischen und unübersichtlichen Situationen? Wer definiert, was fachlich angemessen ist? Wer trägt Verantwortung? Und wer entwickelt allgemein gültige Regeln, etwa in Form von SOPs? Und worauf gründet sich diese Verantwortung, etwa auf Delegation, auf eine situative Notwendigkeit oder auf eine genuine professionelle Zuständigkeit?
Gerade deshalb berührt Professionalisierung im Rettungsdienst immer auch das Verhältnis zur Medizin, zu Organisationen und zu politischen Steuerungslogiken. Wer mehr professionelle Eigenständigkeit beansprucht, verschiebt bestehende Grenzziehungen. Genau daraus entstehen Konflikte. Sie sind nicht Ausdruck persönlicher Befindlichkeit, sondern die fast zwangsläufige Folge davon, dass in einem bestehenden Gefüge von Zuständigkeiten eine Gruppe ihren Platz neu bestimmt (Abbott, 1988; Flentje et al., 2018; Freidson, 2001).
Professionelle Identität entsteht durch Abgrenzung
Professionelle Identität ist mehr als nur Berufsstolz oder subjektives Zugehörigkeitsgefühl. Sie bezeichnet das stabile Selbstverständnis einer Berufsgruppe. Was macht gute Praxis aus? Welche Werte zählen? Welche Fähigkeiten gelten als zentral? Worin unterscheidet man sich von anderen? Für den Rettungsdienst ist es dabei besonders wichtig, dass die professionelle Identität nicht nur aus positiven Selbstbeschreibungen entsteht, sondern in erheblichem Maße auch durch Abgrenzung. Berufliche Identität entsteht nicht nur durch das eigene Handeln, sondern auch durch die Abgrenzung von dem, was man beruflich gerade nicht ist oder nicht sein will (Micelotta et al., 2026; Weber et al., 2022).
Diese Beobachtung passt zu soziologischen Arbeiten zu „Boundary Work“. Dort wird beschrieben, wie Berufsgruppen Grenzen zu anderen Professionen markieren, verteidigen oder ausweiten, um Zuständigkeiten, Status und Handlungsspielräume zu sichern (Weber et al., 2022). Grenzen sind damit keine bloß administrativen Linien. Sie sind identitätsstiftend. Wer solche Grenzen zieht, markiert damit zugleich das eigene Feld, die eigene Expertise und eine Form der Praxis, die sich von anderen unterscheidet.
Für Notfallsanitäter:innen lässt sich das in mehreren Richtungen beobachten. Die erste Abgrenzung richtet sich gegen ein älteres Bild des Rettungsdienstes als reiner Transport- oder Assistenzberuf. Die zweite betrifft die Unterscheidung zu anderen Gesundheitsberufen, insbesondere dort, wo eigenständige Entscheidungs- und Handlungskompetenz beansprucht wird. Eine dritte Abgrenzung verläuft nach innen. Und zwar zwischen einem eher traditionellen, einsatz- und erfahrungszentrierten Selbstbild und einem stärker wissenschaftsbezogenen, reflektierten, akademisch gerahmten Berufsverständnis.
Forschung zur professionellen Identität in der Rettungswissenschaft unterstreicht, dass dieses Selbstverständnis mehrdimensional ist. Donnelly et al. (2015) beschreiben mit der EMS Role Identity Scale unter anderem die Dimensionen caregiving, duty, capacity und thrill-seeking. Schon diese Kombination zeigt, dass rettungsdienstliche Identität nie nur aus Fachlichkeit besteht. Sie speist sich auch aus Professionskultur, Pflichterleben, Belastbarkeit und einem spezifischen Verständnis des Handelns unter Unsicherheit. Neuere Beiträge verweisen zudem darauf hin, dass die Identität des Rettungsfachpersonals gerade deshalb umkämpft ist, weil sich ihr Feld ausweitet und die Grenzen der Profession unschärfer werden (Eastwood et al., 2023; Hill & Eaton, 2023; Morrissey et al., 2026).
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass professionelle Identität weder im luftleeren Raum entsteht noch ausschließlich in der Ausbildung geformt wird. Sie entsteht in Abgrenzungsprozessen, gegenüber früheren Berufsrollen und -verständnissen, gegenüber anderen Professionen und gegenüber konkurrierenden Deutungen dessen, was als gute rettungsdienstliche Praxis gelten soll. Wo diese Abgrenzungen infrage gestellt werden, entstehen Unsicherheit und Konflikt.
Warum genau daraus Konflikte entstehen
Wenn Professionalisierung Zuständigkeiten verschiebt und Identität durch Abgrenzung entsteht, sind Konflikte beinahe unvermeidlich. Sie entstehen zunächst an den Grenzen zu anderen Berufsgruppen. Der rettungsdienstliche Raum ist traditionell stark von medizinischer Deutungshoheit geprägt. Sobald Rettungsfachpersonal in diesem Raum mehr Eigenständigkeit beansprucht, etwa bei der Einschätzung, Auswahl und Durchführung bestimmter Maßnahmen, berührt dies tradierte Grenzordnungen. Der Streit um Kompetenzen ist deshalb nie nur ein Streit um Technik, sondern immer auch um Zuständigkeit und Autorität (Breuer & Tries, 2026).
Konflikte entstehen auch innerhalb des Rettungsdienstpersonals. Nicht alle Angehörigen des Feldes verstehen unter Professionalisierung dasselbe. Ein Teil des Feldes verbindet Professionalisierung mit Wissenschaft, Studium, Reflexion und einer eigenständigen Disziplin. Ein anderer Teil befürchtet, dass damit Praxisnähe, Kollegialität oder traditionelle Elemente der Einsatzkultur verloren gehen könnten. Für die anderen droht damit ein Verlust an Praxisnähe, an Kollegialität oder an traditioneller Einsatzkultur. Wo sich eine Berufsgruppe neu beschreibt, konkurrieren dabei immer auch unterschiedliche Bilder des „eigentlichen“ Berufs. Der Konflikt verläuft dann nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt, sondern zwischen verschiedenen Deutungen beruflicher Authentizität.
Besonders sichtbar wird dies dort, wo das klassische Selbstbild des Rettungsdienstes unter Druck gerät. Rettungswissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass die rettungsdienstliche Tätigkeit längst nicht mehr nur in klaren Hochdringlichkeitslagen verortet ist, sondern auch in einem breiteren Versorgungsspektrum tätig wird (Eastwood et al., 2023; Eaton, 2023; Gottschalk et al., 2024; Hofmann et al., 2024). Damit verändert sich, was als Kern der Profession gilt. Wer sich stark an Akutsituationen, Tempo, technischen Interventionen und unmittelbarer Entscheidungsstärke orientiert, kann die Zunahme niedrig priorisierter, komplexer oder versorgungskoordinierender Einsätze als Identitätsbedrohung erleben. Dann stellt sich nicht nur die Frage, was eigentlich zur eigenen Arbeit gehört. Es geht auch darum, was vom bisherigen Berufsbild bleibt, wenn sich die Einsatzwirklichkeit verändert.
Ein weiterer Konflikt entsteht zwischen erhöhtem Anspruch und unzureichender Struktur. Professionalisierung kann nicht allein rhetorisch eingefordert werden. Wer mehr Verantwortung, mehr Eigenständigkeit und mehr Urteilskraft beansprucht, braucht dafür auch Bildung, selbstentwickelte Regeln, wissenschaftliche Anschlussfähigkeit, rechtliche Klarheit und organisationskulturelle Unterstützung. Fehlen diese Voraussetzungen, wird Professionalisierung zur Überforderung. Dann entsteht Frust auf allen Seiten: bei denjenigen, die mehr professionellen Handlungsspielraum erwarten, ebenso wie bei denen, die in der Erweiterung der Kompetenzen vor allem ein Risiko sehen.
Hier lässt sich erneut an Abbott (1988) und Freidson (2001) anknüpfen. Jurisdiktionen werden nicht einfach verliehen, sondern in Auseinandersetzungen hergestellt und stabilisiert. Und professionelle Autonomie ist nie absolut, sondern stets in (Selbst-)Organisation, Recht und gesellschaftlichen Erwartungen eingebettet. Im Rettungsdienst bedeutet dies, dass Professionalisierung ein sozialer und politischer Aushandlungsprozess ist. Wer annimmt, die damit verbundenen Grenzkonflikte ließen sich durch bessere persönliche Kommunikation oder durch juristische Klärung allein lösen, unterschätzt die strukturelle Tiefe des Problems.
Warum diese Konflikte nicht nur negativ sind
Es wäre deshalb ein Fehler, Konflikte im Rettungsdienst vorschnell als Zeichen des Scheiterns zu werten. Professionalisierung ohne Reibung ist kaum vorstellbar. Wo Zuständigkeiten neu verhandelt, Kompetenzen präzisiert und Identitäten umgebaut werden, entstehen notwendigerweise Spannungen. Konflikte zeigen dann, dass ein Feld in Bewegung ist. Problematisch werden sie erst, wenn man ihren Charakter verkennt und strukturelle Grenz- und Identitätskonflikte als moralische Defizite der handelnden Personen deutet.
Darin liegt auch eine Chance. Wer Konflikte als Ausdruck eines Professionalisierungsprozesses versteht, kann sachlicher über diese sprechen. Dann geht es nicht mehr darum, ob einzelne Gruppen zu ehrgeizig, zu konservativ oder zu empfindlich sind. Es geht darum, welche Form rettungsdienstlicher Professionalität künftig gewollt ist, welche Grenzen dafür sinnvoll sind und welche institutionellen Bedingungen diese Form von Professionalität tragen sollen. Gerade für eine junge und sich dynamisch entwickelnde Profession ist das kein Randthema, sondern eine zentrale Zukunftsfrage, die auch ihre Identität prägt.
Was der Rettungsdienst jetzt braucht
Wenn man die gegenwärtigen Konflikte ernst nimmt, wird vor allem eines deutlich. Das Rettungsfachpersonal braucht eine bewusst geführte Debatte über sein professionelles Selbstverständnis. Diese Debatte darf nicht bei Kompetenzkatalogen stehen bleiben. Sie muss klären, worin die eigenständige Logik des professionellen Handelns von Notfallsanitäter:innen besteht. Diese Logik darf sich nicht darin erschöpfen, vormals ärztlich konnotierte Tätigkeiten vorwegzunehmen oder Versorgungslücken in anderen Sektoren auszugleichen. Sie muss vielmehr positiv aus der eigenen Praxis heraus beschrieben werden. Dazu gehören die Arbeit unter Zeitdruck und Unsicherheit, rettungsdienstliche Situationsdeutung, interprofessionelle Koordination und Patient:innenorientierung in hochdynamischen Lagen und die Fähigkeit, unter begrenzten Informationen verantwortliche Entscheidungen zu treffen.
Zugleich braucht Professionalisierung tragfähige Strukturen. Akademisierung ist dabei kein Selbstzweck und auch kein Angriff auf Erfahrungswissen. Sie ist ein Mittel, um die Wissensbasis des Berufs zu erweitern, Reflexion zu ermöglichen und die Entwicklung eigenständiger Standards zu fördern. Ebenso wichtig sind klare Rollendefinitionen, gute Supervision, eine lernorientierte Fehlerkultur und ein professioneller Umgang mit internen Differenzen. Eine Profession wird nicht dadurch stark, dass sie Konflikte verdrängt. Sie wird dadurch stark, dass sie sie bearbeiten kann, ohne dabei an ihnen zu zerfallen.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Bewährungsprobe für den Rettungsdienst: nicht, ob er konfliktfrei professionalisiert werden kann, sondern ob er es schafft, seine Konflikte als Ausdruck eines Reifungsprozesses zu verstehen. Professionalisierung bedeutet, den eigenen Platz im Gefüge der Gesundheitsberufe nicht nur einzufordern, sondern ihn auch begründen, gestalten und verantworten zu können. Wo das gelingt, entstehen zwar nicht weniger Auseinandersetzungen, aber sie werden produktiver. Darin liegt die Chance auf eine professionelle Identität, die nicht aus Abwehr oder Unsicherheit entsteht, sondern aus reflektierter Eigenständigkeit.
Literatur
Abbott, A. (1988). The System of Professions. An Essay on the Division of Expert Labor. The University of Chicago Press.
Breuer, F., & Tries, R. (2026). Polarisierung, Polemisierung und Professionalisierung im Rettungsdienst. Notfall + Rettungsmedizin. https://doi.org/10.1007/s10049-026-01722-9
Donnelly, E. A., Siebert, D., & Siebert, C. (2015). Development of the Emergency Medical Services Role Identity Scale (EMS-RIS). Social Work in Health Care, 54(3), 212–233. https://doi.org/10.1080/00981389.2014.999979
Eastwood, K., Johnson, M., Williams, J., Batt, A. M., & Tavares, W. (2023). Paramedicine: An evolving identity. Paramedicine, 20(6), 177–180. https://doi.org/10.1177/27536386231203401
Eaton, G. (2023). Addressing the challenges facing the paramedic profession in the United Kingdom. British Medical Bulletin, 148(1), 70–78. https://doi.org/10.1093/bmb/ldad024
Flentje, M., Block, M., Sieg, L., Seebode, R., & Eismann, H. (2018). Erweiterte Maßnahmen und interprofessionelle Konflikte nach Einführung des Berufsbildes Notfallsanitäter. Notfall + Rettungsmedizin, 21(5), 374–382. https://doi.org/10.1007/s10049-018-0419-6
Freidson, E. (2001). Professionalism: The Third Logic. Polity Press.
Gottschalk, J., Jerrentrup, A., Plöger, B., Orendt, J., & Gnirke, A. (2024). Berufliche Qualifikation im Rettungsdienst – wofür ist eine Akademisierung von Rettungsdienstpersonal sinnvoll? Notfall + Rettungsmedizin. https://doi.org/10.1007/s10049-024-01326-1
Hill, L., & Eaton, G. (2023). Exploring paramedic professional identity. British Paramedic Journal, 8(3), 42–51. https://doi.org/10.29045/14784726.2023.12.8.3.42
Hofmann, T. (2023). Die Etablierung der Rettungswissenschaft als Lösung aktueller Probleme in der Professionalisierung von NotfallsanitäterInnen. In T. Prescher, C. Bauer, R. Dubb, T. Hofmann, & S. Koch (Eds.), Rettungswissenschaft (1st ed., pp. 103–118). Kohlhammer.
Hofmann, T. (2025, March 18). Professionalisierung und Akademisierung im Rettungsdienst. Wo geht die Reise hin? Ringvorlesung Rettungswissenschaften. https://youtu.be/pGpuwDu8tok?si=QbXHqHuLsUxme9C0
Hofmann, T., Kirschenlohr, R., Reuter-Oppermann, M., & Lefering, R. (2024). Welche Notfallbilder stellen den Einsatzalltag von Notfallsanitäter:innen dar? Eine Sekundärdatenanalyse von Krankenhauszuweisungscodes aus Hessen. Notfall + Rettungsmedizin. https://doi.org/10.1007/s10049-024-01375-6
Micelotta, E., Cappellaro, G., Gabbioneta, C., & Pratt, M. G. (2026). Occupational Identity Formation in Unsaturated Spaces: The Layered Accretion of the American Astronaut’s Identity. Administrative Science Quarterly. https://doi.org/10.1177/00018392261427746
Morrissey, T., Abdalla, M. E., & Harney, S. (2026). Professional Identity Formation of Paramedic Trainees in the German Vocational Education and Training System: A Mixed-Methods Study. German Journal of Paramedic Science, 3(1). https://doi.org/10.25974/gjops.v3i1.66
Weber, C. E., Kortkamp, C., Maurer, I., & Hummers, E. (2022). Boundary Work in Response to Professionals’ Contextual Constraints: Micro-strategies in Interprofessional Collaboration. Organization Studies, 43(9), 1453–1477. https://doi.org/10.1177/01708406221074135